100% Natural
Palmware

seit 2011 in Partnerschaft
mit Magnus Eco Concepts

In enger Zusammenarbeit mit Magnus Eco Concept hat sich seit 2011 
das Sortiment “Palmware” für die Märkte in Europa und den USA entwickelt.

Inzwischen gehören Bionatic und Magnus zu den führenden Produzenten 
und Lieferanten von Palmware weltweit.

Nanda & Satheesh Kumar
Nanda & Satheesh Kumar

Palmware - value made from waste

Der “Rohstofflieferant” für Palmware ist die Areka-Palme. 

Anbau und Kultivierung der Areka-Palme erfolgt seit Generationen traditionell – ähnlich dem Olivenanbau im Mittelmeerraum – in kleinteiligen Plantagen im südlichen, subtropischen Teil Indiens. Die Palme gehört nicht zu den Ölpalmen, es werden keine tropischen Wälder abgeholzt oder durch großflächige Monokulturen zerstört.

Durch ihr Wachstum verliert die Araka-Palme ihre langen, aus ihrem Stamm wachsenden Wedelblätter. Der flächige Ansatz des Blattes (die Blattspreite am Stamm) bleibt dabei ungeteilt und ist bis zu 60 cm breit und 100 cm lang. Die Blätter fallen auf den Boden und bleiben dort liegen, bis sie trocken sind. Die Plantagenbauern sammeln die trockenen Blätter auf, schneiden die Blattspreite ab und bündeln diese für den Transport. Diese gebündelte Blattware ist die Rohware für die Produktion von Palmware.

Obwohl auf Areka-Plantagen keine Herbizide oder chemischen Dünger eingesetzt werden, wird entsprechend den EU-/US-Richtlinien durch zertifizierte Labore regelmäßig auf Rückstände und die Eignung für den direkten Lebensmittelkontakt geprüft. In den vergangenen zehn Jahren gab es keine Beanstandungen.

Mitarbeiter der Firma Magnus
Magnus Eco Concepts 2013

Aus Geschäftspartnern werden Freunde

Seit 2011 arbeitet Bionatic sehr eng und partnerschaftlich mit der Magnus Eco Concepts (MEC) im südlichsten Bundestaat von Indien, Tamil Nadu, zusammen.

Die Firma wurde 2008 von den Brüdern Satheesh und Nandha Kumar gegründet und ist auf die Herstellung von Palmware-Produkten konzentriert.

Sprichwörtlich in der heimischen Garage gegründet, wuchs MEC insbesondere durch die Aktivitäten von Bionatic dynamisch und bezog 2014 eine neue Fertigungsstätte. Zu diesem Standort kam in den Jahren eine weitere Produktionsstätte und Warenlagerhäuser hinzu. Anfang 2020 beschäftigte MEC 170 Mitarbeiter.

Mit den Gründern hat sich über die Jahre eine hochgradig vertrauensvolle und persönliche Beziehung entwickelt, die inzwischen über das Geschäftliche hinausgeht und sich über die Familien aller Beteiligten hinweg entwickelt.  

2016 wurde die hervorragende geschäftliche und persönliche Beziehung von Bionatic und MEC durch eine unternehmerische Beteiligung von Bionatic an MEC weiter gefestigt. 

Social Entrepeneur​

Doch Produktqualität und eine moderne Manufaktur ist nicht alles. Ebenso wichtig sind die Arbeitsbedingungen für die – überwiegend weiblichen – Mitarbeiter vor Ort. 

Damit ihre Mitarbeiterinnen sicher zur Arbeit und wieder nach Hause kommen, kaufte MEC Busse und stellte einen Fahrer ein. Dieser holt die Arbeiterinnen nun jeden Morgen ab und fährt sie nach Arbeitsende wieder nach Hause. Kostenlos.

Auf einem Stück Land betreiben die Gründer mit einigen Mitarbeitern natural farming. Sie bauen Obst und Gemüse an und geben die Ernte an ihre Mitarbeiter weiter, um sicherzustellen, dass sie gesunde Nahrungsmittel haben. Für die frischen Lebensmittel darf jeder das bezahlen, was er oder sie für angemessen hält. Gewinne werden dadurch nicht erzielt.

Kostenlose Kinderbetreuung​

Für jedes Kind einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters, pflanzen Satheesh und Nanda Kumar einen Teakbaum. Die Familien kümmern sich um den Baum und dürfen ihn nach 15 Jahren ernten.  Das Holz wird verkauft und die Familien erhalten den Erlös, um damit die Ausbildung ihres Kindes zu finanzieren.

 Mittlerweile arbeiten bei MEC rund 180 Frauen und Männer. Und weil viele davon kleine Kinder haben, deren Betreuung tagsüber nicht immer gewährleistet ist, wurde im Frühjahr 2018 neue Räumlichkeiten gebaut. In diesen befindet sich ein kleiner Kindergarten. Zwei Betreuerinnen kümmern sich dort während der Arbeitszeit kostenfrei um den Nachwuchs der Angestellten. 

Faire Arbeitsbedingungen​

Viele Produktionsstätten in Indien bezahlen ihren Arbeitern Akkordlöhne. MEC nicht. Hier werden Stundenlöhne bezahlt, die dazu noch über dem üblichen Durchschnitt liegen. Die Mitarbeiter erhalten bezahlten Urlaub und sind krankenversichert. Gearbeitet wird in Acht-Stunden-Schichten an sechs Tagen in der Woche. Überstunden werden doppelt entlohnt. Und auch in Punkto Arbeitssicherheit machen MEC keine Kompromisse. Regelmäßige Schulungen im sicheren Umgang mit den Maschinen und das Verhalten in Notfällen gehört ebenso zum Programm wie angemessene Arbeitskleidung und unangekündigte Feueralarmübungen.

BSCI-geprüft

Nanda Kumar mit Palmblättern
Nanda mit Palmblättern

Geregelte Arbeitszeiten, faire Entlohnung, sichere Arbeitsbedingungen und ein umfassendes Sozialpaket?

In jährlichen Abständen werden bei MEC Audits zur Einhaltung der “Business Social Compliance Initiative” (BSCI) Vorgaben von unabhängigen Prüfeinrichtungen durchgeführt. Geprüft wird nach den strengen Kriterien des BSCI-Standards. MEC hat jedes dieser Audits bestanden. 

Mitarbeiter bei Magnus Eco Concept
Mitarbeiter bei Magnus Eco Concept
greenbox Palmware Rohmaterial
Palmware Rohmaterial
Mitarbeiterinnen bei Magnus Eco Concept
Mitarbeiterinnen bei Magnus Eco Concept
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